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Freifall Formationsspringen (früher auch Relativspringen genannt)
Das Freifall Formationsspringen hat in den 50er Jahren begonnen, da die Springer gelernt hatten, dass man nicht nur am Rücken stabil fallen kann und dass durch Veränderung der Körperhaltung auch Horizontalbewegungen möglich sind. Damals war es schon eine Leistung wenn ein Springer den anderen im Freifall nahe genug gekommen ist um einen Stab zu übergeben, später wurden dann ein Stern (alle halten sich an den Händen) und andere Formationen (z.B. „caterpillar“ =Raupe – jeder hält die Füße des Vordermannes) gebildet.

Es entwickelte sich der Wettkampfsport im 4er, 8er und 16er Formationsspringen, Sonderformen sind auch „speed star“ Bewerbe, bei denen es darum geht so schnell als möglich einen Stern zu bilden, dies war mit dem „10er speed star“ Bewerb auch die erste weit verbreitete Wettkampfdisziplin.

Neben dem Wettkampfspringen sind auch alle Formen von funjumps und Großformationen weit verbreitet. Die größten Formationen bisher wurden von fast 300 Springern im freien Fall gebildet.



Wettbewerbsdisziplinen bei Weltmeisterschaften sind:

4er und 8er Formationsspringen, dabei werden 6 vorher ausgeloste Formationen innerhalb der festgelegten Arbeitszeit (4er 35sec, 8er 50sec) so oft als möglich wiederholt.

Der Leistungsstand hat dabei bemerkenswerte Dimensionen erreicht. Sehr guten 4er-Teams gelingt es innerhalb der 35 Sekunden über 30 Formationen zu bilden, bevor sie danach ihren Fallschirm öffnen.

Ausgewertet wird durch ein Schiedsrichterteam am Monitor, gefilmt wird durch einen im Freifall mitfallenden Kameramann mittels Helmkamera.




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