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Kappen Formationsspringen
Das Kappen Formationsspringen zählt zu den jüngeren Disziplinen und wurde erst durch die Entwicklung der Flächengleiter Fallschirme möglich. Diese verfügen über die erforderlichen Flugeigenschaften, mit denen ein präzises und sicheres Manövrieren im Verhältnis zu anderen Fallschirmen möglich ist und behalten den Auftrieb auch wenn sich ein anderer Schirm genau darunter befindet. Die Verbindung zwischen den Springern erfolgt nach der Annäherung durch Griffe mit Händen und Füßen an den Leinen oder am Stoff der Fallschirmkappe.

Bei Wettbewerben können Springer in 4er und 8er Disziplinen gegeneinander antreten. Die größten bisher geflogenen Kappenformationen umfassten mehr als 40 Springer.

Der freie Fall spielt in dieser Disziplin eine untergeordnete Rolle. Die Springer öffnen ihre Fallschirme meistens unmittelbar nach Verlassen des Flugzeuges, um dadurch mehr Zeit für die Arbeit am geöffneten Schirm zu gewinnen.

Wettbewerbsdisziplinen bei Weltmeisterschaften sind:

Rotation:
dabei muss jeweils der oberste der 4 Springer wieder unten andocken (so oft als möglich innerhalb der festgelegten Arbeitszeit von 90sec).
Formation „Sequential“: dabei werden ähnlich wie beim Freifall-Formationsspringen vorher ausgeloste Formationen ( z.B. Diamant, Stairstep,...) gebildet und müssen innerhalb der festgelegten Arbeitszeit von 150 sec so oft als möglich wiederholt werden.
8er Speed: dabei muss eine zuvor ausgeloste Formation möglichst schnell aufgebaut werden.

Ausgewertet wird durch ein Schiedsrichterteam am Monitor, gefilmt wird durch einen mitfliegenden Kameramann mittels Helmkamera.




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