Skysurfen
Das Skysurfen gehört zu den extremen und spektakulärsten Formen des Fallschirmspringens. Die Verwendung eines speziell konstruierten Brettes, das durch eine Spezialbindung fest mit den Füßen verbunden ist und auf dem der Springer im freien Fall die verschiedensten Bewegungen vollziehen kann, erfordert besondere Erfahrung und Umsicht. Obwohl sich das Skysurfen erst seit kurzer Zeit auch als Fallschirmsportdisziplin etabliert hat, gibt es dort bereits internationale Wettbewerbe. Ein Skysurf Team besteht, genau wie bei Freestyle, aus einem Performer und einem Cameraflyer, bei Bewerben sind Pflicht- und Kürsprünge zu absolvieren. Die anfänglich geringe Zahl an Skysurfern erfährt mittlerweile regen und stetigen Zuwachs.
|
 |
|
Freefly
Freeflying ist die jüngste und radikalste Disziplin im Fallschirmsport. Aus dem Freestyle hervorgegangen, gibt es hier kaum noch Konventionen. Bei Wettkämpfen sind nur wenige Pflichtsprünge, mit vorgegeben Elementen zu springen, die restlichen Sprünge kann das Team frei gestalten . Ein Freefly Team besteht aus zwei Performern und einem Cameraflyer. Der Begriff „stabile“ Körperhaltung wurde gegen „kontrolliert“ getauscht. Das besondere Merkmal ist die Head-Down Position, bei dem den Springern, quasi im Kopfstand fliegend, Geschwindigkeiten von über 300 km/h möglich werden. Außer der hohen Geschwindigkeit zeichnen sich Freeflyer vor allem durch die vollkommene Nutzung aller drei Dimensionen im freien Fall aus.
|
 |
|