ZLPV Änderung kurz und bündig (10-2000)

Gültig seit 17. Oktober 2000 (ohne Übergangsregelung).
Das Mindestalter für die Ausstellung eines Fallschirmspringerscheines wurde auf 16 Jahre gesenkt.
Die Ausstellung eines Flugschülerausweises ist nicht zwingend erforderlich; um eine Ausbildung beginnen zu können genügt ein Medical, das von einem "Fliegerärztlichen Sachverständigen" ausgestellt wird.
Die Grundberechtigung für Automatensprünge gibt es nicht mehr.
Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 8 Automaten bzw. AFF Sprünge und mindestens 20 manuelle Absprünge.
Fallschirmabsprünge dürfen nur aus Luftfahrzeugen erfolgen.
Ein Fallschirmspringer muss auch einen Reservefallschirm mit sich führen.
Reserverpackungen dürfen nur mehr von ausgebildeten Packern vorgenommen werden (eigene Packberechtigung).
Es gibt keine Scheinverlängerungen mehr. Solange die Scheinerhaltungsvoraussetzung gegeben ist (20 Sprünge in den letzten 24 Monaten, davon 10 in den letzten 12 Monaten) behält die Lizenz ihre Gültigkeit.
Ein Medical ist nur für Tandemmaster und Lehrer notwendig.
Die Scheingültigkeit kann sich jeden Tag ändern (12 Monate - 24 Monate Regelung; es gibt kein Ablaufdatum). Jeder Springer ist für die Einhaltung der Scheinerhaltungsvoraussetzung selbst verantwortlich !
Der Nachweis der Scheinerhaltungsvoraussetzung sollte über das Sprungbuch (Sprünge müssen bestätigt sein) erfolgen, es gilt jedoch auch der freie Beweis (Beispiel: Zeugen).
Es gibt jetzt eine österreichische AFF (Accelarted Free Fall) Berechtigung.
Es gibt auch eine österreichische Tandem Examiner Berechtigung. Tandem Examiner sollten ihren Schein sofort umschreiben lassen.
Österreicher mit Wohnsitz in Österreich dürfen in Österreich nur mit einem österreichischen Fallschirmsspringerschein springen.

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